HP arbeitet jetzt mit Red Hat und Intel zusammen, um eine noch sicherere Linux-Plattform für staatliche und kommerzielle IT-Bereitstellungen zu schaffen, die Merkmale eines vertrauenswürdigen Betriebssystems benötigen, und um das Risiko von Schäden durch Angriffen auf ihre Netzwerke zu minimieren. In Bearbeitung befindet sich gerade die LSSP-Zertifizierung (Labeled Security Protection Profile) und RBAC-Zertifizierung (Role Based Access Control) auf EAL 4+, was zur ersten mehrschichtigen Sicherheitsplattform mit Common Criteria-Zertifizierung führen wird, die ein kommerzielles Linux-Standardpaket verwendet. HP leistet einen wesentlichen Beitrag zur Linux-Funktionalität für mehrstufige Sicherheit, u.a:
- Dateisystem-Auditing
- Labeled Printing
- Labeled Networking, das mit MLS-Legacy-Systemen kompatibel ist
Diese HP Beiträge erfolgen unter Open Source-Lizenz, insbesondere GPL. Die Sicherheitsfunktionen beziehen sich vor allem auf die Integration von Red Hat Enterprise Linux 5 von HP und Red Hat, das auf HP ProLiant- und Integrity Servern ausgeführt wird, die dem Industriestandard entsprechen. Damit wird die Messlatte für hochsichere, vertrauenswürdige Linux-Kundenbereitstellungen angehoben, während gleichzeitig Integrationsbemühungen zwischen ISVs und Entwicklern erleichtert werden, da diese kein spezielles Betriebssystem oder proprietäre Hardware erfordern, wie dies bei alternativen vertrauenswürdigen Betriebssystemen der Fall ist.
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